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[IC] Akt 1: Der verlassene Wachturm

[IC] Akt 1: Der verlassene Wachturm



kaigrass Post

Verfasst am: 10 Dez 2004 19:59
In den Laboren des Erzmagiers

Nachdem die fünf mutigen Abenteurer die verlassenen Labore des Schwarzmagiers untersucht haben, möchte Gilthas nicht länger warten. Er öffnet die eiserne Klapp im Boden des untersten Labores.

Unter ihnen befindet sich eine riesige Abfallgrube, die mit unzähligen Leichenteilen gefüllt ist. Einzelne dieser Leichenteile ähneln verstümmelten und verwesten Ratten, die über die Berge toten Fleisches und Knochen laufen. Der Gestank, der sich aus dem Loch ausbreitet ist unerträglich.

Plötzlich taucht aus der Knochenschicht, eine schattenhafte Gestalt auf, die schnell die Form eines Humanoiden Wesens annimmt und zu Gilthas und dem herangeeilten Dimble hochschwebt.



Blitzschnell reagiert Gilthas und holt ein Fläschchen mit Weihwasser hervor und schüttet es über das Wesen. Die heilige Energie löst sofort Teile des Schattenwesens auf, verhindert aber nicht, dass es weiter hinauf steigt und nach Gilthas greift. Doch dieser kann schnell genug ausweichen.


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Dez 2004 08:47
Abfallgrube - Runde 2

Sogoon sieht, was Gilthas gemacht hat und will es dem jungen Menschen gleich tun. Er greift in seine Gürteltasche und holt eines der Weihwasserfläschen hervor. Schnell zieht er den Korken ab, tritt ein Stück auf das Wesen hinzu und schüttet das Wasser über die Schattengestalt. Aber dieses Mal scheint die Flüssigkeit ungehindert durch den Schatten hindurch zu spritzen. Einige Tropfen der Flüssigkeit ergießen sich in das Loch.

Gilthas geht noch einen weiteren Schritt zurück. Dabei zieht er das zweite Weihwasserfläschchen aus seinem Gürtel und versucht den Inhalt über die Schattenkreatur zu schütten. Aber das Wasser aus seiner Flasche scheint harmlos durch die Kreatur zu tropfen.

Burth tritt mutig vor Kognoskula und hält den Streitkolben, der er seit des Betreten des Turmes nicht aus der Hand gelegt hat, dem Schatten entgegen. "Auch Du wirst die volle Macht des Lichtes Pelors zu spüren bekommen."

Der Streitkolben leuchtet wie schon zuvor hell auf, dieses Mal erhöht sich die Intensität aber noch ein gutes Stück, bevor es sich mit einem Schlag entlädt. Ein Strahl hellen Lichts schießt von dem Streitkolben in die Schattenkreatur, die sich sofort mit einem markerschütternden Aufschrei auflöst.

Nach dem der Schrei der Kreatur verhallt ist, ist nur nach das Krabbeln und Quieken der untoten Ratten zu hören.
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Status:
Burth: unverletzt
Dimble: unverletzt
Kognoskula: unverletzt
Gilthas: unverletzt
Sogoon: unverletzt

Schattenvieh: zerstört
Rattenschwarm: leicht verletzt


dimble Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 01:07
Dimble beobachtet mit großen Augen das Geschehen.
"Burth, deine Macht über diese Wesen ist wahrlich beeindruckend."
Mit offenem Mund starrt er Burth einige Sekunden an.
"Was für ein widerliches Vieh war das? Teilweise sah es so aus, als hättet ihr das Weihwasser direkt hindurchgegossen, ohne es erwischt zu haben. Ich bin wirklich froh, dass dieses unheimliche Wesen zerstört ist. Ich hoffe da unten lauern nicht noch mehr von der Sorte."
Mit diesen Worten geht er zur Falltür, leuchtet abermals in das Loch und beobachtet, was darin vorgeht.





kaigrass Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 08:02
Unten sieht Dimble vorallem das scheinbar unkontrollierte Umherirren der untoten Ratten, die wohl durch das Licht und das herunterspritzende heilige Wasser aufgeschreckt wurden.

Die Ratten bewegen sich auf Knochen, Hautfetzen und anderen Leichteilen, die zum Teil bis zur unkenntlichkeit verwest sind.

Auch Gilthas tritt wieder an das Loch heran, doch auch er kann keine weiteren Details erkennen.


Gilthas Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 10:50
Ein wiedermal sichtlich beeindruckter Gilthas schaut fast ungläubig Burth an.
"Wow, Burth, du hast den Geist einfach in Luft aufgelöst! Mir scheint einmal mehr, daß wir ohne dich aufgeschmissen wären. Vielleicht wäre es besser, wenn du mit Sogoon vorgehst und ich bleibe hinten bei Kognoskula."

Er spät ins Loch hinunter und beim Anblick der wusselnden Ratten läuft es ihm schaurig den Rücken runter.
"Ob wir die Ratten von hier oben beseitigen können? Burth, kannst du die auch auflösen?"


kaigrass Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 11:49
Auch der alte Mann wirkt sichtlich beeindruckt von der Tat, die er gerade vollbracht hat. Nur zögerlich tritt auch er an das Loch heran, während Kognoskula und Sogoon weiter in Hintergrund verweilen.

Er blickt in die Tiefe hinab. "Als Kind hat man mir immer beigebracht, dass das Licht die mächtigste Waffe gegen die Dunkelheit ist. Nicht nur die sichtbare Dunkelheit, sondern auch die Dunkelheit im Geiste. Aber die Macht, die in dem gesegneten Licht von Pelor persönlich steckt, übersteigt selbst mein Vorstellungskraft. Die anderen Wesen, die uns bisher begegnet sind, sind vor diesem Licht nur geflohen, aber dieses Schattenwesen schien besonders empfindlich zu sein. Vielleicht kann ich die Macht Pelors noch ein weiteres Mal anrufen."

Er hebt seinen Streitkolben und deutet damit in die Tiefe. "Ihr Kreaturen der Finsternis, weichet vor dem Licht Pelors."

Bereits zum dritten Mal in kurzer Folge beginnt der Streitkolben hell aufzuleuchten. Allerdings bildet sich diesmal kein Strahl aus, und auch die Ratten scheinen von dem hellen Licht nicht im geringsten beeindruckt. Schnell verblasst das Leuchten des Streitkolbens wieder.

"Wahrscheinlich stellen diese Kreaturen keine Gefahr für uns da, so dass Pelor seine Macht lieber anderen Menschen in Not zukommen lassen möchte. Wir müssen anders versuchen, diese Kreaturen zu töten. Wie wäre es mit ausbrennen?"





Gilthas Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 12:36
"Ausbrennen scheint mir eine sehr gute Idee zu sein. Ich habe noch etwas Öl dabei und ich bin sicher, daß wir oben in der Werkstatt und im Labor noch mehr finden können. Soll ich schon mal Öl runterschütten? Der Rauch sollte ja eigentlich durch den Schacht abziehen."

dimble Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 13:18
"Die Ratten von hier oben zu zerstören ist wohl das sicherste. Ausbrennen ist in der Tat eine gute Idee. Im Labor oben haben wir allerdings kein Öl entdeckt wir haben alle Fläschchen mitgenommen. Ein Fläschchen Öl könnte ich auch entbehren. Vielleicht sind die beiden ja schon ausreichend, wenn wir dann Alchemistenfeuer hinterherwerfen."

Gilthas leer sein Öl nach unten, und auch Burth steuert ein Fläschchen aus seinem Vorrat bei. Dimble schließt sich an, kippt sein Öl hinunter und schmeißt direkt ein Alchemistenfeuer hinterher.


kaigrass Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 13:35
Die Ölschicht entzündet sich augenblicklich und brennt lichterloh. Obwohl untot quieken die Ratten laut auf. Es entwickelt sich sofort ein dichter Rauch, der wie Gilthas prophezeit hat, durch den Schacht nach oben zieht. Allerdings breitet sich der Gestank von verbrennendem Fleisch auch zu den Abenteurern aus.

Nach einer halben Minute ist der Rauch soweit verzogen, dass sichtbar wird, dass der Rattenschwarm zwar deutlich dezimiert wurde, aber er immer noch aus mehr als hundert umherwuselnden untoten und jetzt auch noch verbrannten Wesen besteht.


Gilthas Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 14:26
Gilthas hält sich immer noch angewidert die Nase zu.
"Das hat ganz gut funktioniert, aber wir sollten noch mehr von diesem alchemischen Feuer runterwerfen. Das Öl benötigen wir eventuell noch. Wer weiß wie lange wir dort unten bleiben müssen. Ich habe von denen keins mitgenommen. Hast du noch eins Dimble?"


dimble Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 14:31
"Von dem Alchemistenfeuer habe ich nur eins eingepackt, aber ich habe hier noch ein Säurefläschen, vielleicht bringt das auch was."

Er wendet sich an die anderen.

"Oder meint ihr, wir sollten weiter mit Feuer vorgehen? Habt ihr noch welche von diesen Fläschen?"


kaigrass Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 14:52
Burth antwortet dem Gnom: "Ich habe zwar nur noch ein Fläschchen mit Öl, aber gesegnetes Wasser sollte auch gegen diese Kreaturen wirken."

Er holt eine kleine Glasphiole mit dem Weihwasser hervor und wirft sie nach unten. Allerdings zielt er ein gutes Stück an der Stelle vorbei, an der sich die meisten Ratten aufhalten.

Sofort holt er ein zweites Fläschen hervor, reicht dieses aber an Dimble weiter. "Willst Du es mal versuchen? Du scheinst mir das höhere Geschick und die schärferen Augen zu haben."


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 14:58
Kognoskula war offenbar gänzlich darin vertieft am Boden kniend mit einem Federkiel den Schmutz aus den Fugen zwischen den Steinen im Beschwörungspentagramm herauszukratzen und akriebisch zu untersuchen als der stechende Gestank von verbranntem Fleisch ihre Nase erreicht. Sie rückt ihre Gelehrtenkappe zurecht, rümpft die Nase und verlässt stirnrunzelnd und gemächlich ihre Geistesabwesenheit. Sie schaut auf: "War etwas ?"
Mit sichtbar zunehmendem Erstaunen steht sie auf und vergisst sogar den Schmutz aus ihrer Robe zu klopfen. Ihre Augen weiten sich als sie auf ihre Freunde blickt welche angespannt in das Loch starren, aus ihrer Hand rieselt der gesammelte Schmutz:
"Beim Erzmagier der Götter, welch Gestank"
Die kleine Halblingsdame hält sich die Nase zu und nähert sich dem Loch. Dort steckt sie vorsichtig ihren Kopf zwischen Burth und Gilthas hindurch um zu erhaschen was dort unten denn so interessant ist.


dimble Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 15:13
Dimble tut es Burth gleich und schmeißt auch gesegnetes Wasser auf den untoten Rattenschwarm, aber auch verfehlt sein Ziel um einige Meter.

Als er die heraneilende Kognoskula bemerkt:
"Kognoskula, da unten wimmelt es von untoten Ratten, wir versuchen sie von hier oben zu vernichten. Hast du nicht auch noch gesegnetes Wasser oder Alchemistenfeuer?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 15:28
Kognoskula starrt Dimble kurz an und versucht dann ihre Augen an die rauchige Dunkelheit im Loch zu gewöhnen. Für einen Moment hält sie, Schlimmstes ahnend, die Fleischstücke dort unten für abgebrannte Schriftrollen und Bücher und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Nach genauerem Hinsehen weicht ihr Schreck der Erkenntnis:
"Oh, dass sind ja tatsächlich nur Ratten - scheinbar wieder erfüllt von falschem Leben. Wie interessant, schaut wie sie wuseln!"
Den Blick nun nicht mehr von dem Rattenschwarm abwendend produziert die Halblingsdame aus ihrer weiten Robentasche ein scheinbar zufällig gewähltes Fläschchen. Geübt wiegt sie es kurz in der rechten Wurfhand, peilt mit angestrengtem Blick eine Rattenhäufung an, und schleudert das Fläschchen in die Tiefe. Mit prüfendem Blick beobachtet Kognoskula wie die herumspritzende Säure sich verteilt und wirkt.


kaigrass Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 16:28
Im Gegensatz zu Dimble hat trifft Kognoskula mit dem Fläschen zielgenau dorthin, wo sie hingezielt hat. Die Säure ätzt die Knochen der untoten Tiere und fügt ihnen starke Schäden zu. Einige Skelette sind sogar so stark beschädigt, dass sie in zwei Teile brechen, die dann allerdings ungehindert weiter wuseln.

Insgesamt zeigt aber auch die Säure Wirkung, so dass insgesamt nur noch ungefähr ein Zehntel der Ratten in dem Schwarm umherwuseln. Die anderen sind entweder zerstört worden, oder haben sich in das Dunkel der Kammer verzogen.


dimble Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 17:32
Dimble, der zunächst etwas enttäuscht von seinem schlechten Wurf ist, ist umso begeisterter von Kognoskulas Treffer.
"Gut geworfen, werte Halblingsdame."

Er selber greift auch noch einmal in seine Taschen und schleudert nun sehr konzentriert ein Säurefläschchen in die Tiefe.
Doch wieder verfehlt er die Ratten um ein gutes Stück.
"Mist," entfährt es ihm.

Dann zuckt er mit den Schultern:
"Was nun? Ich habe leider keine Munition mehr."


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Dez 2004 18:11
Interessiert starrt Kognoskula in die Tiefe. Nun wählt sie ein Alchemisten-Feuer aus ihrer Robentasche, schaut es sich noch einmal grinsend und stumm nickend an und schleudert auch dies unter scharfer Beobachtung auf die Rattenhorde.

kaigrass Post

Verfasst am: 16 Dez 2004 08:47
Wieder bildet sich eine flammende Schicht auf den Leichenteilen, doch dieses Mal wird das Feuer nicht von Öl angefacht und entwickelt so keinen dichten Qualm.

Die Flammen fressen mit großen Appetit die letzten Ratten, wobei einige wenige als brennende Fackel ins Dunkel verschwinden. Es kehrt wieder Ruhe in der Grube ein.


dimble Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 08:59
Dimble starrt noch eine Weile in das Loch, leuchtet es so gut es geht mit seiner Laterne aus. Zunächst achtet er vor allem auf Bewegungen, dann auch auf etwaige Details, die er bisher noch nicht erblickt hat.

Wenn er keine unmittelbare Gefahr erkennt, schlägt er vor:
"Auch wenn mir gar nicht wohl bei dem Gedanken ist, ich schätze wir müssen in dieses stinkende Loch hinabsteigen. Vielleicht finden wir da weitere Hinweise. Ich erkenne da unten keine Bewegungen mehr. Allerdings sollten wir noch mit den Zombies rechnen, die wir ja schon von oben erkennen konnten. Wer hat ein Seil dabei? Wir sollten es mit Knoten versehen, ich bin nicht gerade ein Kletterkünstler und das wird uns den Abstieg erleichtern."


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 09:26
Burth scheint der Gedanke überhaupt nicht zuzusagen.

"Was denkst Du dort unten zu finden, außer Körpern, denen eine ordentliche letzte Ruhe verwehrt wurde?"

Auch Sogoon wirkt nicht gerade begeister von der Idee: "Ich werde mitkommen, auch wenn ich nicht weiß, was wir dort finden könnten."

Er holt das Seil hervor, welches ihnen schon im Sumpf gute Dienste geleistet hat und sucht nach einem geigneten Punkt, es festzuknoten.


dimble Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 09:42
"Meint ihr, mir würde es gefallen, in dieses stinkende Loch zu kriechen? Ich dachte nur, wir sollten es auf keinen Fall riskieren, eine Spur zu verpassen. Bin ich der einzige, der meint, dass zumindest die Möglichkeit besteht, und sei es auch nur eine sehr geringe, dass diese Abfallgrube uns weitere Hinweise liefern könnte? Was wäre denn euer Vorschlag für das weitere Vorgehen?"

Gilthas Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 09:50
Auch Gilthas späht angestrengt in das Loch.
"Ich denke auch, daß wir wenigstens einen kurzen Blick reinwerfen sollten. Bis jetzt haben wir noch nicht viel gefunden und eventuell findet sich dort etwas. Also los."


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 13:14
Sogoon hat inzwischen das Seil an der Treppe befestigt und läßt es in die Fallgrube hinab. Alle 50cm hat er einen Knoten gemacht, so dass das hinabsteigen kein Problem sein sollte.

"Am besten geht ihr vor, ich werde mit Burth das Seil sichern, damit wir Euch hochziehen könnte, falls der Leichenhaufen Euer Gewicht nicht trägt."


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 13:52
Kognoskula, deren Blick immer noch auf den verbrannten and zerfressenen Rattenteilen ruht, ist an der Mimik eine Mischung aus Interesse und Abscheu abzulesen.
Nachdem sie nun mit den anderen minutenlang nach unten geblickt hat und einfach weder die Dimensionen des Raumes dort unten ausmachen, noch die Beschaffenheit des Bodens oder die Abwesenheit von Kreaturen oder Gefahren feststellen konnten, steht die Halblingsdame auf und reibt sich die Augen.
Fast empört: "Aber selbstverständlich gehen wir nun nicht fort von hier ohne dieses Loch untersucht zu haben. Ich bin leider ein miserabler Kletterer und auch nicht sonderlich kräftig, und würde es befürworten, wenn einer der Kräftigen die Vorhut macht - ich komme direkt nach"
Sie krempelt stirnrunzenld die Ärmel hoch und bindet sich einen Zopf, bereit zum Klettern: "Sagt mal, konntet Ihr da unten auch so wenig erkennen ?"


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 14:04
Von Kognoskula aufgefordert mustert Dimble das Loch noch einmal in allen seinen Details. Er geht sogar soweit, dass er sich auf den Boden legt, ein Stück über den Rand hinaus robt und seinen Kopf nach unten streckt.

Das Loch scheint die selben Ausmaße, wie dieses Stockwerk zu haben, was zur Folge hat, dass man von oben nur einen kleinen Teil einsehen kann. Dimble erkennt die Öffnung des großen Schachtes in der Mitte der Decke. Dort stappeln sich die Verwesten Leichenteile bis auf ungefähr 7 Fuß unter der Öffnung. Ein großer Mensch, so wie Gilthas, könnte dort stehend die Decke erreichen. Zu den Seiten hin wird der Berg etwas flacher, so dass er an der Wand unterhalb der Falltür ungefähr 10 Fuß von dieser entfernt ist.

Die Zahl der toten Wesen und Kreaturen der verschiedensten Arten und Gattungen hier übersteigt sein Vorstellungsvermögen. So sehr sich Dimble auch anstrengt, kann er keinen Hinweis auf einen Boden unter den Leichenteilen ausmachen und folglich auch nicht abschätzen, welche Dicke die Schicht hat.

Sofern, die verwesten Körper das eigene Körpergewicht tragen, wird man sich dort wohl bewegen können, wenn auch etwas mühsam.


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 14:16
"Hmmm sehr interessant - ein universeller Müllschlucker. Nur wo sind denn die wandelnden Toten die wir im Erdgeschoss stehend durch den Schacht gesehen hatten?"
Kognoskula pfriemelt an ihren Robenknöpfen und schaut bei diesem Gedanken etwas ängstlich in die Runde. unsure
"Sollen wir sie mit einem Köder in unsere Schussbahn locken? Oder einen von uns mit guten Augen ein vorsichtiges Stück hinabhieven, bevor wir hinunterklettern"


dimble Post

Verfasst am: 17 Dez 2004 15:25
"Bevor wir die hinabsteigen werde ich mir das mal genauer ansehen."

Dimble bindet das schon von Sogoon vorbereitete Seil um seinen Bauch und zwar so, dass er ein Stück in das Loch hinab kann, ohne aber ganz hinunterzufallen.

"Sogoon, kannst du mich an den Füßen festhalten? Burth, Gilthas, vielleicht kann einer von euch das Seil sichern."

Dimble kontrolliert nochmal seine Taschen und seine Ausrüstung, damit auch alles gut besfestigt ist und nichts hinunterfällt.
Dann legt er sich auf den Boden und arbeitet sich stückchenweise mit Sogoons Hilfe vor. Sobald er allerdings etwas sieht, dass sich ihm nähert, bricht er den Vorgang ab, ruft und läßt sich hochziehen. Seine Laterne hält er dabei in der Hand. Sobald er den ganzen Raum erkennen kann, gibt er Sogoon bescheid:
"Die Position ist gut, halte mich einen Moment fest, damit ich mich umsehen kann. Auf mein Kommando kannst du mich dann wieder rausziehen."

Dimble schaut sich ausgiebig um. Er achtet besonders auf Bewegungen und spitzt seine Ohren. Die Leichenteile leuchtet er ab. Vermag er es einzuschätzen, wie alt die denn sein mögen? Kann er irgendwo den Boden erkennen, oder ist dieser komplett mit Leichenteilen überhäuft? Auch am Ende des Schachts hat er besonderes Interesse. Natürlich vergleicht er das, was er sieht, mit dem von oben gesehenen.

Wenn er alles genau inspiziert hat:
"Fertig. Holt mich hier wieder raus!"


dimble Post

Verfasst am: 19 Dez 2004 11:53
Dimble kriecht mit Sogoons Hilfe aus dem Loch heraus und erzählt den anderen seine Beobachtungen:

"Der Raum unter uns ist ungefähr so groß wie der hier. Der Schacht endet dort, in der Decke ist ein großes Loch zu sehen. Unter diesem Loch ist die Schicht der Leichenteile am höchsten, nur noch 7 Fuß bis zur Decke. Sie flacht dann ab zu den Rändern, wo es noch 10 Fuß bis zur Decke sind. Den Boden konnte ich nirgends sehen, falls das Stockwerk ungefähr so hoch ist wie dies hier, also ungefähr 15 Fuß, hieße dies die Leichendecke beträgt überall mindestens 5 Fuß." Dimble hält seine Hand ein gutes Stück über seinen Kopf, um die Tiefe zu veranschaulichen."Tief genug um darin zu versinken, vor allem für die kleineren unter uns."

Nach dieser Beschreibung des Raumes holt Dimble erstmal tief Luft und fährt weiter fort:
"Kreaturen konnte ich keine erkennen, es bewegt sich nichts da unten. Einige Ratten konnte ich noch hören, aber ich glaube, wo sie nicht mehr im Schwarm sind, stellen sie keine Gefahr für uns da."

Wieder macht Dimble eine kleine Pause, schaut in die Runde und will sicher gehen, dass er die volle Aufmerksamkeit hat:
"Was mich wirklich wundert ist das Ende des Schachtes. Dort türmen sich die Leichenteile am höchsten. Von oben sahen wir aber keine Leichenteile sondern einige Zombies. Und es sah für mich nicht so aus, als ob diese klettern würde. Das passt nicht zusammen. Meine Orientierung sagt mir aber, dass es derselbe Schacht sein sollte."

Kleine Pause.
"Mein Vorschlag wäre, dass zwei von uns hochgehen und in diesen Schacht reinrufen oder etwas herunterwerfen und ich noch einmal ein Stück in das Loch krieche und da unten lausche und schaue, was passiert."

"Sogoon, du solltest mit hochgehen, wir beide waren ja die einzigen, deren Augen das Ende des Schachts wahrgenommen haben. Burth, Gilthas, einer von euch sollte mich festhalten, damit ich nicht in dieses stinkende Loch falle. Einverstanden?"


Gilthas Post

Verfasst am: 19 Dez 2004 14:22
Gilthas ist ein wenig mulmig bei dem Gedanken die anderen hier unten zu lassen, aber ist sich sicher, daß Burth alles im Griff hat.

"Einverstanden! Am besten ich gehe mit Sogoon nach oben, dann kann Burth dich festhalten und dich und Kognoskula beschützen. Ausserdem sind Sogoon und ich die schnellsten."

Gilthas holt seine Lampe aus dem Rucksack und entzündet diese bevor er eiligen Schrittes mit Sogoon nach oben geht.


Kognoskula Post

Verfasst am: 19 Dez 2004 15:05
Kognoskula ist verwirrt und grüblerisch:
"...ist das nun der Schacht oder nicht...kann doch nicht so kompliziert sein...eine Illusion?..."
Der praktische Lösungsansatz von Dimble lässt sie aufgeregt auf das Ergebnis warten. Da sie nun nur noch zu dritt hier unten sind stellt sie ihre Lampe ab und spannt ihre Armbrust, bereit zu schiessen wenn ein Feind naht. Sie geht in der Nähe der Wasserbehälter versteckt in die Hocke.


kaigrass Post

Verfasst am: 19 Dez 2004 16:45
Während Gilthas und Sogoon die Treppen hocheilen, warten die anderen unten gespannt auf das Ergebnis.

kaigrass Post

Verfasst am: 20 Dez 2004 08:27
Unten wartet Dimble gespannt darauf, was passiert. Plötzlich hört er Gilthas Stimme aus dem Schacht kommen.

"Dimble! Hörst Du mich?"

Wenig später wird Lichtschein einer Lampe sichtbar, die durch die Öffnung des Schachtes hindurch strahlt.


Gilthas Post

Verfasst am: 20 Dez 2004 12:00
Auf die Gefahr hin, daß die Zombies die Lampe angreifen, läßt Gilthas die Lampe noch weiter hinab.

"Dimble, siehst du die Lampe?"


kaigrass Post

Verfasst am: 20 Dez 2004 14:02
In diesem Moment erkennt Dimble Gilthas Lampe an einem Seil durch die Schachtöffnung herunter kommen.

Sofort ruft er zurück: "Gilthas, ich kann dich hören. Und ich sehe jetzt auch Deine Laterne!"

Dimble fuchtelt mit seiner freien Hand und murmelt dazu einige melodische Laute. Er konzentriert sich auf ein Leichenstück unterhalb des Schachtes und fängt an, dieses langsam ein Stück nach oben aus dem Haufen raus in Richtung Schachtöffnung zu bewegen.

"Was seht ihr da oben? Könnt ihr die Leichenteile erkennen? Seht ihr noch die Zombies?"


Gilthas Post

Verfasst am: 21 Dez 2004 13:46
"Ich kann die Zombies rumlaufen sehen und gerade ist ein Leichenteil wie aus dem nix über den Zombies aufgetaucht. Irgendwas ist komisch hier."

dimble Post

Verfasst am: 21 Dez 2004 23:42
Dimble konzentriert sich weiter und bewegt das Leichenstück ein wenig hin und her und dann auch wieder ein wenig nach unten dorthin, wo Gilthas scheinbar die Zombies sieht.

"Allerdings, irgendetwas ist sehr komisch hier. Ich sehe nach wie vor keine Zombies. Das Leichenstück habe ich bewegt, um zu testen, ob ihr es seht."



Gilthas Post

Verfasst am: 23 Dez 2004 12:06
"Jetzt kann ich die Leichenteile sehen. Durch die Zombies hindurch. Die Zombies wirken wie eine Spiegelung auf einem glatten See. Sie scheinen nicht echt zu sein, aber ausprobieren möchte ich es nicht. Was diese Spiegelung wohl bezwecken soll?"

dimble Post

Verfasst am: 30 Dez 2004 10:30
"Klingt wie eine Illusion, man sieht etwas, was gar nicht existiert. Der Zweck? Laßt uns das in Ruhe besprechen. Vielleicht kennt sich auch Kognoskula mit so etwas aus. Kommt ihr wieder runter oder sollen wir zu euch hochkommen?"

Dimble wartet noch Gilthas Antwort ab.

Dann konzentriert er sich nicht mehr auf das Leichenstück. Erneut hört man ein paar melodische Laute und Dimble bewegt im Rhythmus dazu seine freie Hand. Er versucht Magie aufzuspüren.
Er konzentriert sich wieder, bis er das ganze Loch untersucht hat und kriecht danach wieder nach oben aus dem stinkenden Loch heraus.

Er vergewissert sich, ob Burth und Kognoskula alles mitbekommen haben und klärt sie auf, falls nicht.



kaigrass Post

Verfasst am: 30 Dez 2004 11:52
Sorgfältig schaut sich Dimble im ganzen Loch um, aber so sehr er sich auch konzentriert, kann er außer einer schnell verblassenden Aura des Leichenstückes, welches er zuvor animiert hatte, keine weitere magische Strahlung entdecken. Sollte sich eine magsiche Illusion in dem Schacht der zu Gilthas führt verbergen, so wird die zugehörige magische Kraft von der dicken Steinwand geschluckt.

Kognoskula Post

Verfasst am: 31 Dez 2004 11:09
Angespannt lauschend liess Kognoskula schon nach wenigen ausgetauschten Worten ihre Armbrust zu Boden sinken und konzentrierte sich lieber auf das was im Schacht passierte. Ihr stierer Blick, das verschmitzten Lächeln und eine nickende Kopfbewegung verraten, dass die ganze Geschichte für sie scheinbar immer interessanter wird.
"Was ein gerissener Knilch, er verbarg seine düsteren Machenschaften hinter der Illusion eines einfachen Verliesses - wer weiss wielange schon!" Die Halblingsdame steht auf, klopft den Schmutz aus ihrer Robe und lauscht fasziniert den farbenfrohen Ausführungen des Gnoms. Dann beginnt sie wie gewohnt gedankenlos zu pfriemeln - diesmal an der Sehne ihrer Armbrust.
"Wir haben ja nun gar viele Eindrücke gesammelt,... doch wie machen wir weiter? Irgendwo muss ein Zweck und vor allem ein Ergebnis dieser grausigen Werkstatt sein, in Jahrulaymars Gruft war dieser nicht. Wie hängt dies denn alles mit den Ereignissen in Marschtal zusammen... "
Leichte Rauchwölkchen entweichen dem seidenglatten Haar der kleinen Halblingsdame während sie pfriemelnd hin und herläuft.


dimble Post

Verfasst am: 31 Dez 2004 14:36
Sofort nachdem Dimble aus dem Loch gekrochen ist, schließt er die Falltür."Ich kann diesen Gestank nicht länger ertragen", murmelt er. Er wirkt für einen kurzen Augenblick sehr konzentriert und danach breitet sich ein angenehmer Rosenduft von ihm aus. Er atmet tief ein und genießt sichtlich das Aroma.

Während dem Gespräch mit Kognoskula befreit er sich von dem ihm um den Bauch gebundenen Seil. Er ist aber sehr aufmerksam und schaut immer wieder zu der Halblingsdame auf.
"Da hast du wohl recht, Kognoskula, es scheint eine Tarnung zu sein."

"Wie es nun weiter gehen soll ist eine gute Frage. Aber ich denke hier unten werden wir nichts mehr finden. Wir können es uns ersparen, in dieses Abfallloch zu kriechen. Laßt uns zunächst nach oben zu den anderen gehen, dann können wir das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 31 Dez 2004 14:55
Die Nase in dier Luft haltend stoplert Kognsokula beinahe über ihre Robe, dann hört sie auf hin und her zu laufen:
"In Ordnung, lasst und nach oben gehen, aber dies Loch sollten wir noch schliessen, sonst stinkt es hier irgendwann doch wieder."


dimble Post

Verfasst am: 31 Dez 2004 15:23
Dimble lächelt die verträumte Kognoskula an.
"Schon erledigt."

Er bindet noch das andere Ende des Seils von der Treppe und packt es in seinen Rucksack.
Er schaut sich noch einmal im Raum um und tastet seine Taschen ab, als würde er sichergehen, dass er auch nichts vergessen hat.
Seine Laterne nimmt er wieder in eine Hand, in der anderen hält er seinen Bogen.
"Dann nichts wie raus hier."


kaigrass Post

Verfasst am: 01 Jan 2005 13:20
Schweigend führt Burth die beiden nach oben, wo sie schon von Gilthas und Sogoon erwartet werden.

"Ein wahrhaft grausiger und gottloser Ort", meint der alte Mann, während er seinen Streitkolben an seinem Gürtel befestigt, seine Wasserflasche löst und sich einen großen Schluck genehmigt. Nachdenklich blickt er in den Schacht, aber er wendet seinen Blick sofort wieder den anderen zu, da er nichts in der Tiefe erkennen kann.


dimble Post

Verfasst am: 02 Jan 2005 11:24
Bei den anderen angekommen schaut auch Dimble erstmal neugierig in das Loch. Mit seiner Laterne leuchtet er hinein.

Dann tritt er ein paar Schritte vom Loch zurück, nimmt seinen Rucksack ab und reicht Sogoon das Seil, welches er eingepackt hatte.
"Hier Sogoon, ich habe dir dein Seil mitgebracht."

Dimble schaut in die Runde und beginnt dann:
"Laßt uns unser weiteres Vorgehen besprechen.
Kognoskula und ich denken, dass es sich bei der Illusion mit den Zombies um eine Tarnung handelt. Man sollte scheinbar von hier oben den Leichenberg nicht erkennen können. "

Er macht eine kurze Pause und schaut dabei interessiert in die Runde. "Einiges haben wir entdeckt in den geheimen Laboren des Magiers, sogar den Hauptzweck seiner Arbeit, die Erschaffung eines Klons, konnte Kognoskula schlußfolgern. Aber das wirft neue Fragen auf. Konnte er den Klon vollenden? Wo ist dieser nun? Könnte es der schwarze Reiter sein? Was haben die Ereignisse auf dem Friedhof von Marschtal und in der Gruft damit zu tun? Wodurch wurden sie ausgelöst? Und es bleibt die Frage, wer einige Zeit vor uns in den geheimen Räumen war und sie durchsuchte? War dies der schwarze Reiter? Fragen über Fragen, aber wo können wir eine Antwort finden? Kognoskula, vielleicht wäre es hilfreich, wenn du uns noch einmal von diesem Zauber des Klonens berichtest. Was weißt du darüber?"



Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Jan 2005 12:18
Kognsokula holt tief Luft und fasst ihr Wissen zusammen:
"Einen Klon lässt man aus einem Teil seinerselbst erwachsen. Dies dauert ungefähr ein halbes Jahr, in dem man sich natürlich darum, kümmern muss, dass der hernawachsende Klon nicht verrottet. Man benötigt dazu zwar ein Labor, nicht aber fremde Leichenteile. Der Klon beginnt zu leben, sobald er fertig gewachsen ist, und die Seele des Urbildes frei ist, sprich der Schöpfer tot ist. Die Reihenfolge spielt soweit ich weiss keine Rolle - und das könnte die Zeit erklären die zwischen den Ereignissen hier und dem Ableben Jahrulaymars liegt.
Vielleicht hat Jahrulaymar es geschafft, einen Teil seines Körpers zu konservieren, nicht jedoch, einen Klon zu vollenden. Dies übernahm nun der schwarze Reiter. Ach da fällt mir ein - ein Klon findet kein Leben, sollte die Seele ein natürliches Lebensende gefunden haben.
"
Nervös und bedächtig schreitet Kognsokula durch das Erdgeschoss: "Was wir brauchen ist,... ein Geistesblitz..."


dimble Post

Verfasst am: 04 Jan 2005 12:31
Interessiert folgt Dimble Kognoskulas Ausführungen zu diesem Zauber.
"Diesen Klon läßt man also aus einem Teil seiner selbst wachsen. Diese ganzen Leichenteile hier dienten also gar nicht diesem Zweck. Und die Knochenwerkstatt wohl auch nicht. Offensichtlich hat Jahrulaymar also noch an weiteren Experimenten gearbeitet, eventuell noch mehr totes Leben erschaffen. Die Theorie, dass der schwarze Reiter Jahrulaymars Klon vollendet hat klingt interessant. Konkrete Anhaltspunkte hierfür haben wir allerdings nicht. Wir tappen in der Tat ein wenig im Düsteren. Was könnte uns neue Anhaltspunkte bringen? Wie sollen wir weiter vorgehen? Ich denke wir müssen mehr über diesen mysteriösen schwarzen Reiter erfahren, um Licht in die Zusammenhänge zu bringen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Jan 2005 15:42
Kgnsokulas Mimik ist anzusehen dass sie sich gerade auf dem schküpfrigen Terrain waghalsigster Spekulation und konspirativer Abgründe bewegt, als sie letztlich beginnt heftig und seufzend mit dem Kopf zu nicken.
"Recht hast Du, Dimble. Wir spinnen uns hier hübsche Geschichten aus wenigen seidenen Fäden. Doch ohne konkrete Anhaltspunkte bleiben es vermutlich Geschichten. Ich finde auch, wir sollten dem nachgehen was wir haben:
- dem Namen Xinthaloas Doranits
- dem Verbleib und der Herkunft des schwarzen Reiters
- vielleicht dem Architekten der Gruft Hagrons
- gar ein weiterer Blick in Jahrulaymars Gruft
"


dimble Post

Verfasst am: 04 Jan 2005 15:56
Dimble stimmt Kognoskula zu.
"Genau, wir sollten uns an diese Fakten halten. Vielleicht gelingt es uns auch, noch mehr über Jharulaymar, seine Machenschaften und seinen Tod zu erfahren. Sein Leben liegt zwar schon über 100 Jahre zurück, aber dennoch scheint er die Schlüsselfigur zu sein."

Dimble schaut seine schweigsamen Kameraden erwartungsvoll an.
"Auch ihr scheint nicht viel von Spekulationen zu halten. Wir sind uns wohl alle einig, dass wir hier im Turm keine weiteren Hinweise finden werden. Also laßt uns nach Marschtal zurückkehren und von dort aus unsere Recherchen fortsetzen. Garik wird sicher froh sein, je schneller wir aufbrechen."


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Jan 2005 16:03
Erleichterung macht sich in Burths Gesicht breit.

"Endlich mal ein sinnvoller Gedanke. Laßt uns bald aufbrechen, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück in Marschtal sind."


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Jan 2005 16:14
Draußen vor dem Turm wartet Garik immer noch auf dem Baumstumpf, wo er vor einigen Stunden zurück gelassen wurde.

"Habt ihr gefunden, wo nach ihr sucht?", fragt er mit rauher Stimme.

"Auf jedem Pfad, auf jedem Weg, findet man etwas, ob man es sucht oder nicht", antwortet ihm Sogoon: "Aber jetzt führ uns erst mal zurück. Wir haben genug von diesem Ort."

Sofort springt Garik auf und beginnt den Rückweg durch die dichte Sumpflandschaft zu suchen.

Hier geht es weiter.