Sogoon

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Sogoon

Vorgeschichte
Sogoon (Soguhn gesprochen) ist ein elfischer Mönch, der in den Silverwoods geboren wurde und dort auch bis zu seinem 42. Lebensjahr n einem kleinen abgeschiedenen Dorf gelebt hat. Das einzige, was ihn vielleicht von den anderen Elfen unterschied, war seine Vorliebe für lange Ausflüge und so beteiligte er sich an jeder Reise, welche die Bewohner seines Dorfes unternahmen.

Eines Tages übermannte ihn auf einem langen Spaziergang die Müdigkeit und er wollte sich eine geeignete Stelle für ein Nickerchen suchen und traf auf einen Schrein von Fharlanghn. Irgendwie fühlte er sich gerade zu magisch angezogen und dachte sich, dass dies wohl der geeignete Platz sei. Er schlief also ein und fing an zu träumen. In seinem Traum erschien eine Gestalt, in einen Mantel gehüllt und mit einem Wanderstab in der Hand. Er sprach zu ihm:" Sogoon, sei ein Bote. Du bist auserwählt!"

Als er erwachte, wußte er was zu tun sei. Er ging ins Dorf zurück, packte seine Sachen, verabschiedete sich von meinen verständnislosen Freunden und Verwandten und machte sich auf eine lange Reise.

Seitdem hat er sie alle nicht mehr gesehen. Er konnte acuh niemandem sagen, wohin seine Reise ihn führen würde, denn er wußte es selbst nicht. Einzig sein Urvertrauen begleitet ihn, dass es richtig sei und das allein schon der Weg das Ziel sei.

Nach einem halben Jahr offenbarte sich ein wirkliches Ziel. In den südlichen Ausläufern des Lortmill.Gebirges traf er auf ein kleines Kloster von Fharlanghn. Man sagte ihm, dass man ihn erwarte und hieß ihn herzlich willkommen. Viele Jahre verbrachte er in diesem Kloster. Dort lebten vornehmlich Menschen, aber auch einige Zwerge und Elfen. Neben ein paar Klerikern gab es auch Mönche. Er wußte, dass seine Mission nicht im Glauben und seiner Verbreitung lag, deshalb wurde er kein Kleriker.

In seiner ersten Nacht im Kloster träumte er wieder und wieder erschien die Gestalt: "Sei willkommen Sogoon, es ist nicht der Glaube, der dich hierhergeführt hat, sondern deine Leidenschaft. Arbeite an dir und finde zu dir selbst. Der Rest ergibt sich von selbst."

Er wurde also Mönch und verstand jetzt auch die Bedeutung des ersten Traums, denn er erledigte für das Kloster die Botengänge. Er unternahm zahlreiche Reisen in das gesamte Umland und sein hartes Training und seine Arbeit an sich selbst, half ihm dabei die Gefahren zu überstehen, die überall lauerten.

Das Leben in den Bergen und auch das Zusammenleben mit Zwergen hat seinen Horizont sehr erweitert. Toleranz gegenüber anderen kannte er in diesem Maß vorher nicht. Zwar ist erimmer noch ein Elf und er fühlt auch so, aber sein Volk steht nicht an erster Stelle. An diesem Platz steht das Streben nach dem Verschmelzen mit der Unendlichkeit, der Weltseele. Darauf konzentriert sich sein Geist.

Bis vor einiger Zeit hat er in diesem Kloster gelebt. Glücklich, seine Zeit einsetzen zu können für sein Streben nach dem an und für sich Sein und seiner Leidenschaft, dem Reisen nachgehen zu können. Dann geschah aber etwas unvorhergesehenes. Das Kloster wurde überfallen. Eine Horde Orks, verbündet mit irgendwelchen Bestien, brannte alles nieder. Bis auf eine Handvoll hat Niemand überlebt. Sogoon hatte das Glück gerade auf einer Reise zu sein, deshalb blieb er verschont.

Dieses Ereignis beendete das Leben im behüteten Schutz des Klosters und er entschloss sich seine Reise, wohin auch immer, wieder aufzunehmen. Sein Weg scheint im Kloster noch nicht zu Ende gewesen zu sein.

Seine größte Angst ist, dass er vielleicht etwas falsch gedeutet hat und es nur ein Zufall war, der ihn alles hat aufgeben lassen. Seine elfische Seele trauert ab und zu noch wegen der aufgegebenen Heimat.

Meistens glaubt er aber an die Richtigkeit seiner Entscheidung und harrt der Abenteuer, die da kommen.