Gilthas

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Gilthas der beste Tischler der Welt, aber der schlechteste Dolchkaempfer!

Gilthas ueber Gilthas:* Ich bin Gilthas Tischler. Ich wurde vor 17 Jahren in Jurnre als erster Sohn von John und Emma Tischler geboren. Ich habe eine 5 Jahre jüngere Schwester mit Namen Silvia. Wie unser Familienname schon aussagt ist oder besser war mein Vater Tischler. Von Ihm habe ich ein wenig über das Tischler Handwerk gelernt und ausserdem ein wenig Wissen über Architekture erworben. Meine Mutter kümmerte sich in erster Linie um den kleinen Haushalt, zu dem auch ein paar Hühner, ein kleiner Garten und ab und zu eine kleine Sau gehören. Mein Name ist recht ungewöhnlich für unsere kleine Stadt. Meine Mutter hat den Namen kurz vor meiner Geburt in der Aufführung eines wandernden Barden gehört. Meine Mutter ist eh sehr von Musik angetan und immer darauf geachtet, daß wir abends zusammen musizieren.

Unsere Familie war nie richtig reich, aber wir konnten uns nicht beklagen bis mein Vater seine Arbeit nicht mehr ausführen konnte. Im Sommer vor zwei Jahren hatte der Regent unserer Grafschaft Fürst Rupold eine kleine Fehde mit dem Regenten der Nachbarprovinz. Während dieser Fehde gab es einen kleinen Feldzug, auf dem mein Vater mitgenommen wurde um beim Bau von Lagern und Kriegsmaschinen zu helfen. Bei einem der Gegenangriffe geriet mein Vater in die Kampfhandlungen und verlor sein Augenlicht. Die Fehde ist mittlerweile vorbei und alles ist wieder in Butter zwischen den zwei Provinzen, aber meinen Vater macht das auch nicht wieder gesund. Seitdem geht es unserer Familie wesentlich schlechter, da mein Vater nicht mehr als Tischler arbeiten kann. Er verdient zwar ein wenig durch das Flicken von Netzen, aber bei weitem nicht genug. Der Regent wußte von unserem Unglück, scherte sich aber nicht die Bohne um unser Schicksal.

Da wir selten genug zu Essen hatten, fing ich an zu stehlen. Erst auf dem Markt oder in kleinen Geschäften, aber nach einer Weile fiel mir auf, daß es diesen Leuten auch nicht viel besser als uns ging und ich stahl nur noch von Leuten aus der Oberschicht, da diese Leute die unteren Schichten ausbeuten. Besonders gingen mir die Adligen auf die Nerven, die nur durch das Glück der Hohen Geburt zu Reichtum und Wohlstand gekommen sind. In den Hinterhöfen fand ich nach einer Weile ein paar Gleichgesinnte, die mir den Umgang mit Dietrichen und der Gleichen näherbrachten. Mit meinem Freund Nick, der ein wenig jünger ist als ich, übte ich oft stundenlang den Kampf mit zwei Waffen und besonders das Treffen von empfindlichen Regionen. Nachdem ich einige Zeit nur Taschendiebstahl begangen hatte, fing ich vor einem Jahr an auch in Häuser reicher Kaufleute einzusteigen. Da mich die Gleichgültigkeit unseres Regenten immer noch stark aufregte, fing ich an immer das gleiche Zeichen zu hinterlassen: U für Ungerechtigkeit. Die Gerüchteküche der Stadt spekulierte das U stehe für 'der Unsichtbare' oder 'der Unfaßbare'. Leider wurde aber auch die Stadtwache immer aufmerksammer und es wurde immer schwieriger unerkannt zu entkommen. Ich entschied, daß es zu gefährlich ist weiterzumachen, da ich meine Familie nicht gefährden wollte. Bis jetzt hatte ich die Fassade eines rechtschaffenden Bürgers aufrechterhalten. Ich half von Zeit zu Zeit bei anderen Tischlern aus oder half meinem Vater Netze zu flicken. Doch auch wenn ich aufhören würde einzubrechen, wäre es gefährlich in der Stadt zu bleiben, deshalb entschied ich mich meine Heimatstadt wenigstens für eine Weile zu verlassen. Meine Familie würde durch Näharbeiten meiner Mutter und Schwester und durch das, was ich gestohlen hatte, eine Weile halbwegs über die Runden kommen. Vor zwei Wochen habe ich die Stadt verlassen unter dem Vorwand, daß ich jetzt meine Wanderjahre als Tischlerlehrling absolvieren werde.


Motivation: Ungerechtigkeit bekämpfen und den Unterdrückten helfen (bin ich ein good-doer); besonders den durch Stände Unterdrückten (jeder kann seine Sterne neu ordnen - A Knight's Tale)

short term goal: über die Runden kommen; meine Skills verbessern; Freunde finden, die mir bei meinen Zielen helfen; Gras über die Einbrüche in Jurnre wachsen lassen;

mid term goal: Fürst Rupert eine reinwürgen, Ihn bestehlen/bloßstellen/etc; meine Familie unterstützen;